Germaine Acogny, l’essence de la danse von Greta-Marie Becker (2025)
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft in Österreich, im Rahmen des Europäischen Filmfestivals des Netzwerkes EUNIC
Vom 19. bis zum 26. Februar präsentieren die nationalen Kulturinstitute und Botschaften Europas des Clusters EUNIC Austria und ihre assoziierten Mitglieder das Europäische Filmfestival im Stadtkino Wien. Zu diesem Anlass arbeiten das Institut français d'Autriche und die Deutsche Botschaft Wien zusammen, um den französisch-deutsch-senegalesischen Dokumentarfilm Germaine Acogny: die Essenz des Tanzes der Berliner Regisseurin Greta-Marie Becker vorzustellen.
Von traditionellen Tänzen Westafrikas inspiriert, hat sich Germaine Acogny mit einer Karriere, die schon länger als fünfzig Jahre andauert, als eine Hauptfigur im zeitgenössischen Tanz etabliert und ist eine der strahlenden Künstler*innen des afrikanischen Kontinents. In Dakar, wo sie die École des Sables gegründet hat, unterstützt sie eine neue Generation an Tänzer*innen, die aus ganz Afrika anreisen.
Der Vorführung folgt ein Gespräch mit der Regisseurin Greta-Marie Becker und der Bildgestalterin Sophie Maintigneux.
Greta-Marie Becker wuchs in Deutschland und Ecuador auf. Nach einem Studium an der Universität Wien, wo sie sich unter anderem für Theater und Gender Studies interessierte, drehte sie ihre ersten Kurzfilme an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Ihr erster Spielfilm, The Whisper of Marimba, wurde 2020 auf dem Filmfestival in Hof vorgestellt und auf rund vierzig internationalen Festivals gezeigt. Germaine Acogny, l'essence de la danse ist ihr zweiter Spielfilm.
Sophie Maintigneux wurde 1961 in Paris geboren. Seit 1984 arbeitet sie als Kamerafrau und hat seitdem mehr als 70 Dokumentar- und Spielfilme gedreht, darunter Le Rayon vert von Eric Rohmer, der 1986 in Venedig den Goldenen Löwen gewann. Von 2006 bis 2011 war sie Co-Leiterin der Kameraabteilung der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin (dffb) und von 2011 bis 2021 Professorin an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM).
Neil Young, 1971 in Easington (Vereinigtes Königreich) geboren, ist ein freier Autor, Kurator und Filmemacher und lebt derzeit vorwiegend in Wien. Er schreibt unter anderem für The Hollywood Reporter (Los Angeles) und Sight & Sound (London). Jedes Jahr besucht Young in etwa 25 Filmfestivals, für zahlreiche Festivals in Europa ist er als Berater, Programmierer und Moderator tätig, u.a. für die Viennale oder das European Film Festival in Palić, Serbien. Zudem ist er für die künstlerische Koordination des Europäischen Filmfestivals des EUNIC-Netzwerks in Wien zuständig.
Samstag, 21. Februar, 17:00 Uhr
Stadtkino Wien
Akademiestraße 13, 1010 Wien
Sprache: Französisch, Englisch, Wolof, Fon, mit deutschen Untertitel. Q&A auf Englisch.
Preis: 7€/9€/10,5€
Reservierung: Stadtkino Wien https://stadtkinowien.at/
Moderation: Neil Young
Dauer: 88 min