Bewerbungsstart für den Redewettbewerb « Ma Thèse en 180 secondes » 

 

Der 8. Wettbewerb « Ma thèse en 180 secondes – Europe Centrale » kehrt 2026 zurück!

Das Institut français d’Autriche und die Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien), in Partnerschaft mit den Instituts français von Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei sowie mit lokalen Universitäten, organisieren den 8. regionalen Wettbewerbs « Ma thèse en 180 secondes » für Mitteleuropa. Dieser Wettbewerb lädt Doktorand*innen ein, ihre Doktorarbeit auf Französisch und in nur 3 Minuten zu präsentieren.


Was ist MT180?

MT180 ist eine Übung zur wissenschaftlichen Vermittlung: Es geht darum, die eigene Forschungsarbeit einer breiten Öffentlichkeit verständlich und zugänglich zu erklären. Darüber hinaus bietet der Wettbewerb die Möglichkeit, das freie Sprechen vor Publikum zu trainieren – eine wertvolle Fähigkeit für die berufliche Laufbahn!

  • Der Wettbewerb ermöglicht es Doktorand*innen, ihr Forschungsthema auf Französisch und in einfachen Worten einem nicht-fachkundigen und vielfältigen Publikum zu präsentieren.

  • Jede*r Teilnehmer*in hat genau 3 Minuten Zeit, um einen klaren, präzisen und überzeugenden Vortrag zu halten – unterstützt von einer einzigen Folie.

  • MT180 wurde 2012 ins Leben gerufen und ist ein internationaler Wettbewerb, der in rund 30 frankophonen Ländern stattfindet. In Mitteleuropa findet er bereits zum achten Mal statt und wird von den Instituts français in Österreich, Ungarn, Polen, der Slowakei und Tschechien in Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten unterstützt.

  • Der Wettbewerb verläuft in zwei Phasen: eine nationale Vorauswahl in jedem Land des Konsortiums (am 17. März für Österreich) und ein Finale für Mitteleuropa am 17. Juni in Wien.


Was erwartet Sie?

  • Das österreichische Finale findet an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) am 17. März statt.
  • Eine Jury bewertet die Vorträge der Teilnehmer*innen, und auch das Publikum ist eingeladen, seine Meinung abzugeben.
  • Die Gewinner*innen jedes Landes qualifizieren sich für das Finale Mitteleuropa, das am 17. Juni an der WU Wien stattfindet.
  • Die Finalist*innen erhalten ein Rhetoriktraining, um sich optimal auf das Finale vorzubereiten.
  • In jeder Phase warten mehrere Preise auf die Gewinner*innen, gestiftet von den Partnern und Organisator*innen des Wettbewerbs.

Sie möchten teilnehmen? Wie können Sie sich anmelden?

Ganz einfach: Füllen Sie das Bewerbungsformular aus, indem Sie hier klicken!


Zeitplan

PhaseDatum
Bewerbungsschluss8. März
Österreich-Finale17. März (WU Wien)
RhetoriktrainingApril – Mai
Finale Mitteleuropa17. Juni (WU Wien)

Teilnahmebedingungen

Um teilzunehmen, müssen die Kandidat*innen:

  • Französisch beherrschen;
  • Im Studienjahr 2025/2026 in einem Doktoratsstudium (mit Dissertation) an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung eingeschrieben sein oder ihren Doktortitel frühestens im Oktober 2025 an einer österreichischen Universität erlangt haben;
  • Ihre Universität vertreten. Bei einer Betreuung der Dissertation durch zwei Universitäten („cotutelle“) muss die vertretene Universität in einem der Länder des Konsortiums Mitteleuropa liegen;
  • Einen ausreichenden Fortschritt im Dissertationsprojekt vorweisen;
  • Ihre*n Dissertationsbetreuer*in, Fördergebern und Institutsleitung über die Teilnahme informiert haben;
  • Nicht bereits Finalist*in einer vorherigen nationalen Ausgabe gewesen sein;
  • Das Anmeldeformular bis zum 8. März ausgefüllt haben.

Wettbewerbsregeln

Die detaillierten Wettbewerbsregeln finden Sie hier (Pflichtlektüre). Hinweis: Jeder Teilnehmerin muss den Zeitplan des Wettbewerbs unbedingt einhalten.

 

 

 

 

 

Fotonachweis: Papa Yaw (Pexels).


2024

Die österreichische Kandidatin Elisabeth Heiszenberger von der Universität Wien hat das sechste Regionalfinale Mitteleuropa des internationalen Wettbewerbs "Meine Doktorarbeit in 180 Sekunden" gewonnen

Am 6. Juni 2024 fand an der ELTE-Universität in Budapest die sechste Ausgabe des Regionalfinales Mitteleuropa vom internationalen Wettbewerb „Meine Doktorarbeit in 180 Sekunden“ statt, das gemeinsam von den Französischen Kulturinstituten der Tschechischen Republik, Ungarns, Polens, der Slowakei und Österreichs organisiert wurde. Insgesamt 10 Kandidat*innen, Doktorand*innen innerhalb dieser fünf Länder, haben ihre Forschungsarbeiten in drei Minuten auf Französisch präsentiert. Die österreichische Kandidatin Elisabeth HeiszenbergerDoktorandin an der Universität Wien, hat diese sechste Ausgabe mit dem ersten Preis der Jury gewonnen, indem sie einen Vortrag über ihr Forschungsthema "Comment l'orthographe influence les représentations phonologiques: acquisition de la liaison en français" (Wie die Orthographie die phonologischen Vorstellungen beeinflusst: Erwerb der Verbindung in Französisch) gehalten hat. Elisabeth Heiszenberger wird das Konsortium „Mitteleuropa“ beim internationalen Finale des Wettbewerbs im November in Abidjan vertreten.  

Der zweite Preis der Jury ist an Marta Ścisło von der Universität Warschau (Polen) gegangen und den dritten Preis hat Israa Kamal von der Südböhmischen Universität (Tschechische Republik) erhalten.  Hannah Horváth von der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest (Ungarn) hat den Publikumspreis gewonnen.

Mitteleuropäisches Finale

Elisabeth Heiszenberger während ihrers Vortrags  ©Institut français Ungarn   

 

Jedes Jahr wird somit von jedem französischen Institut des Konsortiums "Mitteleuropa" zwischen Februar und März eine Nationalauswahl organisiert. Die drei Gewinner*innen der österreichischen Nationalauswahl 2024 waren Elisabeth Heiszenberger von der Universität Wien, Davide Gnoato von der Universität Wien mit dem Thema seiner Doktorarbeit „Das Phänomen Adelphi: die Philosophie des „einzigartigen Buches“ und die Rezeption mitteleuropäischer Literatur in Italien. Untersuchung der Entstehung einer imaginären Welt“ und Lisa Marie Lang von der Universität Innsbruck mit der Doktorarbeit „ZusammCompounds at the interface between form, meaning and use: a contrastive analysis of German and Russian“. 

Teilnehmer zum mitteleuropäischen Finale

Die 10 Kandidat*innen der 6. Ausgabe der Finale Regionale des Wettbewerbs « Ma thèse en 180 secondes » 
©Institut français Ungarn

 

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, die Doktorandenforschung in allen Disziplinen zu fördern, junge Forscher*innen zu ermutigen, ihre Forschung zu präsentieren und die Bedeutung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu erhöhen. Der Wettbewerb hat auch zum Ziel, die Verwendung der französischen Sprache zu fördern. Der Wettbewerb fand 2019 zum ersten Mal in Mitteleuropa statt (das Finale wurde in Warschau ausgetragen). Aufgrund der Pandemie wurden die Ausgaben 2020 und 2021 online durchgeführt. Das Institut français d'Autriche und die Universität Wien waren 2022 Gastgeber der Rückkehr des Finales in Präsenzform, woraufhin das Institut français de Prague und die Karlsuniversität Prag die Ausgabe 2023 organisierten. Die siebte Ausgabe wird vom Institut français de Pologne in Warschau organisiert.

Österreichische Finale

 

Die drei Kandidat*innen, die Österreich an der Regionale Finale in Budapest vertreten haben.  ©Institut français Ungarn